DIAGNOSTIK-FOKUS

Blutdiagnostik in der Zahnarztpraxis: Chairside Testing mit dem Igloo Pro Reader

Die Zahnmedizin befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Über Jahrzehnte hinweg galt sie als vorwiegend mechanische Disziplin – Karies entfernen, Füllungen setzen, Implantate inserieren. Doch die Erkenntnis, dass orale und systemische Gesundheit untrennbar miteinander verknüpft sind, verändert die klinische Praxis grundlegend. Biomarker wie Vitamin D, C-reaktives Protein (CRP), HbA1c, TSH oder Ferritin liefern Informationen, die weit über den Befund im Mund hinausgehen – und die den Therapieerfolg unmittelbar beeinflussen können.

Mit dem Igloo Pro Reader steht Zahnarztpraxen ein kompaktes Point-of-Care-Analysegerät zur Verfügung, das diese Parameter direkt am Behandlungsstuhl bestimmt – aus wenigen Mikrolitern Kapillarblut, in drei bis fünfzehn Minuten. Kein Laborauftrag, kein Zeitverlust, keine Terminverschiebung. Chairside Diagnostik wird damit zu einem integralen Bestandteil des zahnärztlichen Workflows. Dieser Artikel zeigt, warum der Bluttest in der Zahnarztpraxis keine Zukunftsvision mehr ist, welche Evidenz dahintersteht und wie Praxen diesen Schritt konkret umsetzen können.

Warum Bluttests in der Zahnarztpraxis? Der Paradigmenwechsel zur systemischen Zahnmedizin

Der Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und Allgemeingesundheit ist bidirektional und weitreichender, als viele Praktiker lange angenommen haben. Parodontitis – eine der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit – ist nicht nur ein lokales Geschehen im Sulkus. Sie geht mit einer messbaren Erhöhung systemischer Entzündungsmarker einher, allen voran des C-reaktiven Proteins. Eine aktuelle Meta-Analyse aus dem Jahr 2024, die 25 Studien mit insgesamt 1.748 Patienten auswertete, konnte zeigen, dass eine erfolgreiche Parodontitistherapie die Serumspiegel von CRP, Interleukin-6 und Fibrinogen signifikant senkt. Das bedeutet im Umkehrschluss: Die Zahnärztin, der Zahnarzt behandelt nicht nur das Parodont – sie beeinflussen das kardiovaskuläre Risikoprofil ihrer Patienten.

Umgekehrt wirken systemische Faktoren unmittelbar auf den Therapieerfolg im Mund. Ein Vitamin-D-Mangel etwa beeinträchtigt die Knochenremodellierung und die Immunantwort, was insbesondere bei implantologischen Eingriffen klinisch relevant wird. Ein Systematic Review aus dem Jahr 2024, publiziert in Nutrients, analysierte Daten von 1.462 Teilnehmern mit 4.450 Implantaten und dokumentierte Implantatverlustraten von bis zu 11,4 Prozent bei Patienten mit schwerer Vitamin-D-Defizienz. Ein schlecht eingestellter Diabetes – erkennbar am HbA1c-Wert – verschlechtert die Wundheilung und erhöht das Periimplantitis-Risiko zusätzlich.

In diesem Kontext gewinnt ein oft übersehener Umstand an Bedeutung: Die Zahnarztpraxis ist für viele Erwachsene der häufigste regelmäßige medizinische Kontaktpunkt. Das halbjährliche Recall-Intervall bedeutet, dass Zahnärzte ihre Patienten im Schnitt häufiger sehen als viele Hausärzte. Diese Frequenz macht die Praxis zu einem idealen Ort für ein gezieltes Screening systemischer Risikofaktoren – vorausgesetzt, die diagnostischen Werkzeuge sind verfügbar und praxistauglich.

Die Fachwelt hat diesen Paradigmenwechsel inzwischen aufgenommen. Die im August 2025 publizierte S3-Leitlinie der DGI und DGZMK (AWMF-Registernummer 083-055) empfiehlt erstmals ein individualisiertes Vitamin-D-Screening bei Risikopatienten vor Implantation und nennt explizit „qualitätskontrollierte In-office Finger-prick-Schnelltests" als geeignete Methode. Die Leitlinie betont dabei, dass es sich nicht um ein pauschales Routine-Screening handelt, sondern um eine gezielte Diagnostik bei anamnestischem Mangel, unklaren Implantat-Frühverlusten oder rezidivierenden periimplantären Infektionen.

Dass der Trend zur Chairside Diagnostik in der Zahnmedizin keine Randerscheinung ist, zeigt auch die Industrie: Auf dem DGI-Kongress im Oktober 2025 präsentierten Camlog und Preventis eine gemeinsame Kooperation für Point-of-Care-Tests in der Implantologie. Global betrachtet wächst der Markt für Point-of-Care-Diagnostik von 31,57 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf prognostizierte 51,19 Milliarden US-Dollar bis 2032 – eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 6,2 Prozent (Fortune Business Insights, 2024).

Für Zahnarztpraxen, die diesen Schritt jetzt gehen möchten, bietet der Igloo Pro Reader von PolarisDX eine kompakte, IVDR-konforme Lösung. Das immunfluoreszenz-basierte Analysegerät bestimmt über zehn Biomarker aus Kapillarblut – quantitativ, mit einem Variationskoeffizienten unter zwei Prozent – und fügt sich mit einem Gewicht von 600 Gramm nahtlos in den Praxisalltag ein. In den folgenden Abschnitten betrachten wir die einzelnen Biomarker im Detail, die klinische Evidenz und die praktische Integration in den Behandlungsworkflow.

Vitamin D und Implantologie – Was sagt die aktuelle Evidenz?

Vitamin D ist weit mehr als ein „Knochenvitamin". Als Schlüsselregulator der Calcium- und Phosphathomöostase steuert es die Mineralisation des Alveolarknochens, fördert die Differenzierung von Osteoblasten und moduliert gleichzeitig die angeborene wie die adaptive Immunantwort. Diese drei Funktionen – Knochenaufbau, Knochenumbau, Immunregulation – sind genau die biologischen Prozesse, von denen eine erfolgreiche Osseointegration dentaler Implantate abhängt. Ein Vitamin-D-Mangel greift somit an mehreren Stellen gleichzeitig in die Einheilungskaskade ein.

Die klinische Studienlage untermauert diesen Zusammenhang zunehmend. Ein Systematic Review, publiziert in Nutrients im Jahr 2024, wertete Daten von 1.462 Teilnehmern mit insgesamt 4.450 Implantaten aus. Die Ergebnisse zeigten Implantatverlustraten zwischen 3,9 und 11,4 Prozent – wobei die höchsten Raten bei Patienten mit schwerer Vitamin-D-Defizienz auftraten, insbesondere wenn zusätzliche Risikofaktoren wie Rauchen oder eine bestehende Parodontitis vorlagen (Nutrients, 2024). Eine Arbeit in Quintessenz Implantologie aus dem Jahr 2025 kam zu dem Schluss, dass ein unzureichender Vitamin-D-Status die Einheilung verzögern und das Periimplantitis-Risiko erhöhen kann. Bereits 2022 hatte eine Untersuchung im International Journal of Implant Dentistry den Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Spiegel und langfristigem Implantatüberleben bestätigt. Die Evidenz ist nicht monolithisch, aber die Richtung ist konsistent: Ein niedriger Vitamin-D-Status ist ein relevanter Risikofaktor für den Implantaterfolg.

S3-Leitlinie der DGI/DGZMK (AWMF 083-055, August 2025)

Die aktuelle S3-Leitlinie empfiehlt kein generelles Routine-Screening auf Vitamin D vor Implantation. Sie spricht sich jedoch für ein individualisiertes Vorgehen bei Risikopatienten aus – konkret bei anamnestisch vermutetem Mangel, unklaren Implantat-Frühverlusten oder rezidivierenden periimplantären Infektionen. Als diagnostische Methode nennt die Leitlinie explizit „qualitätskontrollierte In-office Finger-prick-Schnelltests".

Diese Leitlinienempfehlung verdient eine differenzierte Einordnung. Dass kein pauschales Screening empfohlen wird, ist angesichts der heterogenen Studienlage nachvollziehbar. Gleichzeitig ist der Kreis der Risikopatienten in der implantologischen Praxis keineswegs klein. Betrachtet man die epidemiologischen Daten für Deutschland, sind etwa 62 Prozent der erwachsenen Bevölkerung unzureichend mit Vitamin D versorgt – das bedeutet Serumwerte unter 30 ng/ml. In den Wintermonaten liegt der Anteil manifest defizienter Personen mit Werten unter 20 ng/ml bei bis zu 50 Prozent. Zu den Risikogruppen zählen insbesondere ältere Patienten, Personen mit geringer Sonnenexposition, Menschen mit Adipositas und Patienten unter bestimmten Dauermedikationen. In einer implantologischen Praxis, deren Patientenklientel häufig in die Altersgruppe 50 plus fällt, dürfte ein relevanter Anteil der Patienten für ein individualisiertes Screening infrage kommen.

Die Leitlinie nennt dabei bewusst Chairside-Schnelltests als geeignetes diagnostisches Instrument. Der Grund liegt auf der Hand: Wenn die Entscheidung über eine Supplementierung oder eine Verschiebung des Implantationstermins noch am selben Behandlungstag fallen soll, ist ein Laborergebnis mit zwei bis drei Tagen Wartezeit wenig praktikabel. Der Igloo Pro Reader bestimmt den quantitativen Vitamin-D3-Spiegel in etwa drei Minuten aus Kapillarblut – direkt am Behandlungsstuhl, ohne Laboreinsendung. Das Ergebnis ist sofort verfügbar und ermöglicht eine unmittelbare Therapieentscheidung: Implantation wie geplant, Supplementierung und Kontrolle oder gezielte Überweisung an den Hausarzt. Mehr zur Rolle von Vitamin D3 in der Implantologie und zur praktischen Umsetzung im Praxisalltag finden Sie in unserem vertiefenden Beitrag.

CRP und Parodontitis – Entzündungsmarker chairside erkennen

Das C-reaktive Protein gehört zu den am besten untersuchten systemischen Entzündungsmarkern in der Medizin. Es wird von der Leber produziert und reagiert innerhalb von sechs bis zwölf Stunden auf akute wie chronische Entzündungsreize – unabhängig von deren Lokalisation. In der Allgemeinmedizin und Kardiologie ist CRP seit Langem als kardiovaskulärer Risikomarker etabliert. Die American Heart Association und die Centers for Disease Control klassifizieren das relative Risiko anhand folgender Schwellenwerte:

CRP-WertKardiovaskuläres Risiko
< 1 mg/lgering
1–3 mg/lmäßig
> 3 mg/lhoch

Für die Zahnmedizin ist diese Klassifizierung aus einem konkreten Grund relevant: Parodontitis ist eine chronische Entzündungserkrankung, die nachweislich den CRP-Spiegel beeinflusst. Der zugrunde liegende Mechanismus ist pathophysiologisch gut beschrieben. Parodontalpathogene Bakterien gelangen über das ulzerierte Taschenepithel in den Blutkreislauf und lösen dort eine systemische Entzündungsreaktion aus. CRP-Spiegel korrelieren signifikant mit dem Schweregrad der parodontalen Erkrankung (Paraskevas, 2008). Der Zusammenhang ist dabei bidirektional: So wie eine Parodontitis die systemische Entzündungslast erhöht, verschlechtert ein chronisch erhöhtes Entzündungsniveau wiederum die parodontale Heilung – ein sich selbst verstärkender Kreislauf, der insbesondere bei Patienten mit Diabetes mellitus oder koronarer Herzkrankheit klinisch relevant wird.

Dabei ist eine ehrliche Einordnung wichtig: CRP ist ein unspezifischer Marker. Ein erhöhter Wert allein beweist keine Parodontitis, und zahlreiche andere Erkrankungen können den Spiegel ebenfalls anheben. Der diagnostische Wert von CRP in der Zahnarztpraxis liegt daher nicht in der Primärdiagnose, sondern im Therapiemonitoring und in der Risikostratifizierung – als objektive Ergänzung zu klinischen Parametern wie Sondierungstiefe und Blutung auf Sondierung.

Genau hier liefert die aktuelle Evidenz ein überzeugendes Argument. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2024, die 25 Studien mit insgesamt 1.748 Patienten auswertete, konnte zeigen, dass eine erfolgreiche Parodontitistherapie die Serumspiegel von CRP, Interleukin-6 und Fibrinogen signifikant senkt (Meta-Analyse, 2024). CRP wird damit zu einem messbaren Therapie-Erfolgsmarker: Sinkt der Wert nach Scaling und Root Planing, lässt sich der Behandlungserfolg nicht nur klinisch, sondern auch laborchemisch objektivieren. Für Patienten hat das einen zusätzlichen Effekt, der nicht unterschätzt werden sollte – ein sichtbarer Laborwert, der sich durch die Therapie verbessert, kann die Compliance und Motivation für die weitere Parodontitistherapie erheblich stärken.

In der Praxis scheitert die Nutzung dieses Entzündungsmarkers bislang häufig an der Logistik. Eine venöse Blutentnahme mit Laboreinsendung für einen CRP-Wert ist im zahnärztlichen Setting kaum verhältnismäßig. Der Igloo Pro Reader löst dieses Problem: Die quantitative CRP-Messung erfolgt in wenigen Minuten aus Kapillarblut, direkt am Behandlungsstuhl. Konkrete Einsatzszenarien umfassen die Risikostratifizierung vor Beginn einer systematischen Parodontitistherapie, das Monitoring nach abgeschlossenem Scaling und Root Planing sowie das gezielte Screening bei Hochrisikopatienten mit Diabetes oder kardiovaskulären Vorerkrankungen. Das Ergebnis ist sofort besprechbar – und kann unmittelbar in die Therapieplanung einfließen.

HbA1c – Diabetes-Screening in der Zahnarztpraxis

Die Verbindung zwischen Diabetes mellitus und Parodontitis gehört zu den am besten dokumentierten bidirektionalen Zusammenhängen in der Medizin. Parodontitis gilt als „sechste Komplikation" des Diabetes: Hyperglykämie fördert die parodontale Gewebsdestruktion, beeinträchtigt die Immunabwehr im Sulkus und verzögert die Wundheilung nach parodontalchirurgischen Eingriffen. Umgekehrt erschwert eine unkontrollierte Parodontitis über die chronische Entzündungslast die Blutzuckereinstellung – ein Kreislauf, der beide Erkrankungen gegenseitig unterhält und der für die implantologische Planung unmittelbar relevant ist.

Vor diesem Hintergrund rückt die Zahnarztpraxis als Screening-Partner zunehmend in den Fokus. In Deutschland leben schätzungsweise zwei Millionen Menschen mit unerkanntem Typ-2-Diabetes. Die Zahnarztpraxis ist für viele dieser Patienten der regelmäßigste medizinische Kontaktpunkt – zwei Recall-Termine pro Jahr bedeuten eine höhere Kontaktfrequenz als bei vielen Hausärzten. Ein Chairside-Screening auf Prädiabetes bei Patienten mit schwerer oder therapieresistenter Parodontitis könnte diese diagnostische Lücke adressieren.

Der geeignete Marker dafür ist HbA1c, der glykierte Hämoglobinwert. Er bildet die durchschnittliche Blutzuckereinstellung der letzten acht bis zwölf Wochen ab und erfordert – anders als die Nüchternglukose – keinen Nüchternstatus. Nach den Kriterien der American Diabetes Association liegt der Normalbereich unter 5,7 Prozent, Werte zwischen 5,7 und 6,4 Prozent gelten als Prädiabetes, ab 6,5 Prozent als Diabetes. International bewegt sich die Zahnmedizin bereits in diese Richtung: Die ADA-Guidelines in den USA empfehlen zahnmedizinisches HbA1c-Screening bei Risikopatienten, und die International Diabetes Federation unterstützt interdisziplinäre Screening-Ansätze ausdrücklich. In Deutschland ist dies noch kein klinischer Standard, doch angesichts der Evidenzlage und der internationalen Entwicklung zeichnet sich ein klarer Trend ab.

Der Igloo Pro Reader ermöglicht die HbA1c-Messung in etwa fünf Minuten aus Kapillarblut – ohne Laboreinsendung, ohne Nüchternheit des Patienten. Bei einem auffälligen Wert erfolgt die gezielte Überweisung an den Hausarzt oder Diabetologen. Der Zahnarzt wird so zum Gesundheitslotsen, der systemische Risiken nicht nur erkennt, sondern aktiv in die Versorgungskette einbindet.

Präoperative Diagnostik – Risikominimierung vor chirurgischen Eingriffen

Implantation, Augmentation, Sinuslift oder Wurzelspitzenresektion sind elektive Eingriffe. Das bedeutet: Es besteht ein Zeitfenster, in dem sich modifizierbare Risikofaktoren identifizieren und korrigieren lassen, bevor der Patient auf dem Behandlungsstuhl liegt. Präoperative Diagnostik in der Implantologie beschränkte sich bislang weitgehend auf Bildgebung und Anamnese. Mit Chairside-Biomarkerdiagnostik lässt sich dieses Bild um eine systemische Dimension erweitern.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Parameter vor chirurgischen Eingriffen klinisch relevante Zusatzinformationen liefern:

BiomarkerKlinische RelevanzOrientierungswert
Vitamin DKnochenheilung, Osseointegration≥ 30 ng/ml
CRPAktive Infektion ausschließen, OP-Timing< 5 mg/l
FerritinAnämie erkennen (Wundheilung, Blutungsrisiko)30–300 ng/ml
HbA1cDiabeteskontrolle vor längeren Eingriffen< 7,0 %
TSHSchilddrüsendysfunktion (Knochenstoffwechsel)0,4–4,0 mU/l

Ein praktikables Protokoll lässt sich in den bestehenden Praxisablauf integrieren, ohne zusätzliche Termine zu erzeugen. Idealerweise erfolgt das Biomarker-Screening ein bis zwei Wochen vor dem geplanten Eingriff – etwa im Rahmen des Planungstermins. Als Basisset für einen präimplantologischen Check empfiehlt sich die Kombination aus Vitamin D, CRP und Ferritin. Die Ergebnisse werden in der Patientenakte dokumentiert. Bei auffälligen Werten stehen drei klinische Optionen zur Verfügung: gezielte Supplementierung mit Kontrolle, Verschiebung des Eingriffs bis zur Optimierung oder Überweisung an den behandelnden Facharzt.

Der Igloo Pro Reader misst alle genannten Parameter – in einer Sitzung, aus einer Kapillarblutprobe, mit einem Gerät. Damit wird die präoperative Risikostratifizierung zu einem standardisierbaren Workflow, der sich sowohl in der implantologischen Fachpraxis als auch in der oralchirurgisch tätigen Allgemeinpraxis umsetzen lässt. Dieses Prinzip der biomarkerbasierten Risikominimierung reicht über die Zahnmedizin hinaus: Mehr zu Biomarker-Panels für die Longevity-Diagnostik finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur präventiven Gesundheitsdiagnostik.

Chairside Testing mit dem Igloo Pro Reader – So funktioniert es

Die vorangegangenen Abschnitte haben gezeigt, welche Biomarker in der zahnärztlichen Praxis klinisch relevant sind und welche Evidenz hinter Chairside Diagnostik steht. Die entscheidende Frage für den Praxisalltag lautet jedoch: Wie lässt sich Point-of-Care Testing konkret umsetzen, ohne den Behandlungsablauf zu stören? Der Igloo Pro Reader, hergestellt von der DX365 GmbH in Berlin und vertrieben durch PolarisDX, wurde genau für dieses Anforderungsprofil entwickelt.

Das Messprinzip des Igloo Pro basiert auf Immunfluoreszenz – einem etablierten analytischen Verfahren, das quantitative Ergebnisse mit konkreten Messwerten und Einheiten liefert. Anders als qualitative Schnelltests, die lediglich ein Ja-oder-Nein-Ergebnis anzeigen, ermöglicht der Igloo Pro Reader eine differenzierte Befundung: Ein Vitamin-D-Wert von 18 ng/ml erfordert eine andere klinische Konsequenz als ein Wert von 28 ng/ml. Die analytische Präzision liegt bei einem Variationskoeffizienten unter zwei Prozent. Das Gerät ist IVDR-konform und CE-gekennzeichnet, wiegt etwa 600 Gramm und findet auf jedem Behandlungswagen oder Tresen Platz.

Der Ablauf einer Chairside-Messung ist in wenigen Schritten darstellbar:

  1. Kapillarblut abnehmen – ein Fingerprick genügt, je nach Parameter werden 10 bis 20 Mikroliter Blut benötigt.
  2. Probe aufbringen – das Kapillarblut wird auf die vorgefüllte Testkassette des gewünschten Biomarkers appliziert.
  3. Kassette einlegen – die Testkassette wird in den Igloo Pro Reader eingesetzt, die Messung startet automatisch.
  4. Messzeit abwarten – je nach Biomarker beträgt die Analysedauer drei bis fünfzehn Minuten.
  5. Ergebnis ablesen und dokumentieren – der quantitative Messwert erscheint auf dem Display und ist sofort besprechbar.

Das Biomarker-Portfolio umfasst über zehn Parameter aus einem einzigen Gerät: Vitamin D3, CRP, HbA1c, TSH, Ferritin, Cholesterin (HDL, LDL, Total) und weitere. Die Testkassetten lassen sich einzeln einsetzen oder als Panel kombinieren – etwa als präimplantologischer Check mit Vitamin D, CRP und Ferritin in einer Sitzung. Der Igloo Pro Reader ist LIS- und HIS-kompatibel, sodass Ergebnisse elektronisch in die Patientenakte übertragen werden können. Eine Kalibration durch den Anwender ist nicht erforderlich, die Reagenzien sind einsatzbereit und bei Raumtemperatur lagerbar. PolarisDX bietet Praxisteams eine strukturierte Einweisung sowie laufenden Support. Alle technischen Details zum Igloo Pro Reader finden Sie auf der Produktseite.

Wie sich Chairside Diagnostik mit dem Igloo Pro im Vergleich zur klassischen Laboreinsendung verhält, zeigt die folgende Gegenüberstellung:

KriteriumIgloo Pro Reader (Chairside)Laboreinsendung
Ergebnis verfügbar3–15 Minuten1–3 Werktage
Zweittermin nötigNeinIn der Regel ja
Sofortige TherapieentscheidungJaNein
PatientenmotivationHoch – Ergebnis direkt besprechbarGering – Befund per Post oder Telefon
ProbenlogistikKeineVersand oder Kurierdienst
KostenEinmalinvestition oder LeasingKeine Gerätekosten, aber Laborgebühren pro Test

Konkrete Preise und Leasingoptionen für den Igloo Pro Reader erhalten Sie über unsere persönliche Beratung.

Abrechnung als IGeL-Leistung – GOÄ-Ziffern und Umsatzpotenzial

Die klinische Evidenz für Chairside-Diagnostik ist überzeugend – doch in der Praxis stellt sich unweigerlich die Frage nach der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit. Point-of-Care-Tests, die ohne medizinische Indikation im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung durchgeführt werden, fallen in den Bereich der Individuellen Gesundheitsleistungen. Der Patient trägt die Kosten selbst. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte, da Zahnärzte ärztliche Leistungen gemäß § 6 Abs. 2 GOZ nach GOÄ abrechnen. Für die IGeL-Abrechnung in der Zahnarztpraxis ergeben sich damit klar definierte Rahmenbedingungen.

Die folgenden GOÄ-Ziffern bilden die Grundlage für die Abrechnung von Chairside-Bluttests:

GOÄ-ZifferLeistung1,0-fach2,3-fach
Nr. 1Beratung3,50 €8,04 €
Nr. 3Eingehende Beratung (mind. 10 Min.)8,74 €20,10 €
Nr. 250Blutentnahme aus Kapillare2,33 €5,36 €
Nr. 3511 (analog)Immunologische Bestimmung, quantitativ11,66 €26,81 €

Die Ziffer 3511 wird als Analogziffer für die immunfluoreszenz-basierte Bestimmung am POC-Gerät herangezogen. Bei mehreren Parametern in einer Sitzung kann sie entsprechend mehrfach angesetzt werden. Die Steigerungsfaktoren bewegen sich regulär zwischen 1,0 und 2,3-fach; ein höherer Faktor bis 3,5-fach ist bei schriftlicher Begründung möglich.

Was bedeutet das konkret in Euro? Die folgende Beispielrechnung gibt eine Orientierung:

Beispielrechnung: IGeL-Abrechnung Chairside-Diagnostik

LeistungPatientenpreis (ca.)Materialkosten (ca.)
Einzeltest Vitamin D335–55 €12–15 €
„Implantologie-Check" (Vitamin D + CRP + Ferritin)89–129 €35–45 €

Die Marge pro Einzeltest liegt bei etwa 60 bis 75 Prozent, abhängig vom gewählten Steigerungsfaktor und den individuellen Einkaufskonditionen für Testkassetten.

Für die wirtschaftliche Bewertung ist der Break-Even-Punkt entscheidend. Die Investition in den Igloo Pro Reader amortisiert sich erfahrungsgemäß ab etwa 15 bis 20 Tests pro Monat. Eine Praxis, die fünf Chairside-Tests pro Woche durchführt – etwa im Rahmen der Implantatplanung oder des Parodontitis-Monitorings –, generiert damit einen zusätzlichen Monatsumsatz von circa 800 bis 1.200 Euro. Neben dem direkten Umsatz entsteht ein schwer quantifizierbarer, aber realer Nebeneffekt: Patienten, die eine fundierte Diagnostik erleben und ihre Werte direkt besprochen bekommen, entwickeln eine stärkere Bindung an die Praxis. Die IGeL-Diagnostik wird so zum Differenzierungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern.

Formal sind einige Anforderungen zu beachten. Bei GKV-Versicherten ist vor der Durchführung ein schriftlicher IGeL-Vertrag erforderlich, der über den Selbstzahlercharakter der Leistung aufklärt und einen Kostenvoranschlag enthält. Bei Vorliegen einer medizinischen Indikation – etwa einem anamnestisch begründeten Vitamin-D-Mangel vor Implantation – kann die Leistung nach § 4 Nr. 14a UStG umsatzsteuerfrei sein.

Hinweis: Die dargestellten Ziffern und Beträge dienen der Orientierung. Die korrekte Abrechnung hängt von der individuellen Behandlungssituation ab. Wir empfehlen die Rücksprache mit Ihrer Abrechnungsstelle.

Konkrete Preise für den Igloo Pro Reader, Leasingoptionen und ein individuelles Wirtschaftlichkeitsmodell für Ihre Praxis erhalten Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Praxisbeispiel: 32reasons Zahnteam Hamburg

Wie sich Chairside Diagnostik im zahnärztlichen Alltag konkret umsetzen lässt, zeigt das Beispiel des 32reasons Zahnteams in Hamburg. Die Praxis mit Schwerpunkt Implantologie und ästhetischer Zahnmedizin suchte nach einer Möglichkeit, die Implantatplanung um eine präoperative Biomarker-Diagnostik zu erweitern – ohne dabei auf externe Labore und deren Wartezeiten angewiesen zu sein.

Die Lösung: Das Praxisteam um Dr. Zug integrierte den Igloo Pro Reader in den bestehenden Workflow und setzt ihn primär für das Vitamin-D-Screening vor implantologischen Eingriffen ein. Die Messung erfolgt in der Regel während des Planungstermins – der Patient erhält sein Ergebnis noch im selben Gespräch, in dem die Implantation besprochen wird.

Die bisherigen Praxiserfahrungen bestätigen, was die Evidenz nahelegt: Die Patientenaufklärung gewinnt an Substanz, wenn ein konkreter Laborwert vorliegt, den Behandler und Patient gemeinsam besprechen können. Wo vorher eine allgemeine Empfehlung zur Vitamin-D-Supplementierung stand, steht jetzt ein individueller Messwert mit klarer therapeutischer Konsequenz. Das Praxisteam berichtet von einer spürbar höheren Compliance bei der Supplementierung, weil der Wert für Patienten „schwarz auf weiß" greifbar ist. Gleichzeitig generiert die Praxis über die IGeL-Abrechnung der Vitamin-D- und Ferritin-Tests zusätzliche Einnahmen, die zur Amortisation des Geräts beitragen.

„Der Igloo Pro hat unsere Implantatplanung um eine Dimension erweitert. Wir können Risikofaktoren jetzt identifizieren, bevor sie zum Problem werden – und unsere Patienten nehmen die Supplementierung ernster, wenn sie ihren Wert selbst gesehen haben."

– Dr. Zug, 32reasons Zahnteam Hamburg

Zur vollständigen Case Study: 32reasons Zahnteam Hamburg

Qualitätssicherung und Regulatorik – Was Zahnärzte wissen müssen

Wer Point-of-Care Testing in der Zahnarztpraxis einführen möchte, steht neben der klinischen und wirtschaftlichen Bewertung vor einer berechtigten Frage: Welche regulatorischen Anforderungen gelten, und wie aufwendig ist deren Umsetzung?

Die regulatorische Grundvoraussetzung betrifft das Gerät selbst. Der Igloo Pro Reader und die zugehörigen Testkassetten sind nach der europäischen In-vitro-Diagnostik-Verordnung (IVDR, EU 2017/746) zugelassen und CE-gekennzeichnet. Die IVDR-Konformität stellt sicher, dass das Analysesystem die europäischen Anforderungen an Sicherheit, Leistung und analytische Qualität erfüllt. Für die Praxis bedeutet das: Das Gerät darf im professionellen medizinischen Umfeld eingesetzt werden und liefert regulatorisch validierte Ergebnisse.

Die zweite Ebene betrifft die Qualitätssicherung im laufenden Betrieb. Die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen – kurz RiliBÄK – gilt auch für POCT in der Zahnarztpraxis. Konkret bedeutet das: Die Praxis muss interne Qualitätskontrollen durch regelmäßige Kontrollmessungen durchführen, an externen Ringversuchen teilnehmen und die Ergebnisse dokumentieren. Das klingt zunächst nach erheblichem Verwaltungsaufwand. In der Praxis ist die interne Qualitätskontrolle bei modernen POC-Geräten jedoch weitgehend automatisiert – der Igloo Pro Reader führt Kontrollmessungen standardisiert durch, und die Dokumentation erfolgt digital.

PolarisDX unterstützt Praxen dabei, diese Anforderungen von Anfang an strukturiert umzusetzen: von der Einrichtung der internen Qualitätskontrolle über die Anmeldung zu Ringversuchen bis zur Schulung des Praxisteams und dem laufenden technischen Support. Das Ziel ist, dass die regulatorischen Pflichten den Praxisalltag nicht belasten, sondern als selbstverständlicher Teil des Workflows funktionieren. Mehr zu Schulung und Support durch PolarisDX

Fazit: Die Zahnarztpraxis wird zur diagnostischen Schnittstelle

Die Zahnmedizin entwickelt sich. Was über Jahrzehnte als vorwiegend mechanische Disziplin galt, öffnet sich zunehmend einer systemischen Perspektive – und Chairside-Blutdiagnostik ist ein konkreter, heute umsetzbarer Ausdruck dieses Wandels. Die Evidenzlage stützt diesen Schritt: Die S3-Leitlinie der DGI und DGZMK empfiehlt In-office-Schnelltests bei Risikopatienten vor Implantation (AWMF 083-055, 2025), Systematic Reviews dokumentieren den Einfluss des Vitamin-D-Status auf den Implantaterfolg (Nutrients, 2024), und Meta-Analysen bestätigen CRP als objektivierbaren Therapiemarker in der Parodontitisbehandlung.

Für die Zahnarztpraxis ergibt sich daraus ein Nutzen auf drei Ebenen. Klinisch ermöglicht die risikoadaptierte Therapieplanung auf Basis individueller Biomarkerwerte bessere Behandlungsergebnisse – sei es in der Implantologie, der Parodontologie oder der präoperativen Vorbereitung. Wirtschaftlich eröffnet die IGeL-Abrechnung von Chairside-Tests eine zusätzliche Einnahmequelle mit attraktiver Marge, die sich bereits bei moderatem Testvolumen rechnet. Strategisch differenziert sich die Praxis gegenüber Wettbewerbern, stärkt die Patientenbindung und positioniert sich als modern und präventiv denkend.

Der Igloo Pro Reader von PolarisDX macht den Einstieg in die Chairside Diagnostik niedrigschwellig: kompakt, IVDR-konform, über zehn Biomarker aus einem Gerät, ohne Laborlogistik. Die Frage ist nicht mehr, ob Point-of-Care Testing in die Zahnmedizin kommt – sondern wann Ihre Praxis damit beginnt.

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Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Mit einem Point-of-Care-Gerät wie dem Igloo Pro Reader lassen sich unter anderem Vitamin D3, CRP, HbA1c, TSH, Ferritin und Cholesterin (HDL, LDL, Total) quantitativ bestimmen. Die Messung erfolgt aus Kapillarblut per Fingerprick. Je nach Biomarker liegt das Ergebnis in drei bis fünfzehn Minuten vor – direkt am Behandlungsstuhl, ohne Laboreinsendung.

Der Igloo Pro Reader arbeitet immunfluoreszenz-basiert und liefert quantitative Messwerte. Der Ablauf umfasst fünf Schritte: Kapillarblut per Fingerprick abnehmen, Probe auf die vorgefüllte Testkassette aufbringen, Kassette in den Reader einlegen, Messzeit abwarten und das Ergebnis auf dem Display ablesen. Die Bedienung erfordert keine labormedizinische Vorausbildung.

Ja, sofern keine medizinische Indikation im Sinne der GKV vorliegt. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), da Zahnärzte ärztliche Leistungen gemäß § 6 Abs. 2 GOZ nach GOÄ abrechnen. Vor der Durchführung ist bei GKV-Versicherten ein schriftlicher IGeL-Vertrag mit Kostenvoranschlag erforderlich.

Der Preis für den Igloo Pro Reader richtet sich nach dem gewählten Ausstattungspaket und dem Bezugsmodell – Kauf oder Leasing. PolarisDX erstellt auf Basis Ihres Praxisprofils und des geplanten Testvolumens ein individuelles Angebot inklusive Wirtschaftlichkeitsrechnung. Kontaktieren Sie uns für Ihr persönliches Angebot.

Ja. Der Igloo Pro Reader und die zugehörigen Testkassetten sind nach der europäischen In-vitro-Diagnostik-Verordnung (EU 2017/746) zugelassen und CE-gekennzeichnet. Das Gerät erfüllt damit alle regulatorischen Anforderungen für den professionellen Einsatz als In-vitro-Diagnostikum in medizinischen Praxen.

Gemäß der Richtlinie der Bundesärztekammer (RiliBÄK) sind interne Qualitätskontrollen durch regelmäßige Kontrollmessungen sowie die Teilnahme an externen Ringversuchen vorgeschrieben. Die Ergebnisse müssen dokumentiert werden. PolarisDX unterstützt Praxen bei der Einrichtung der internen Qualitätskontrolle, der Anmeldung zu Ringversuchen und der laufenden Dokumentation.

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